Dringend benötigte Auswege
Jetzt schreibt auch Ramsi ins Blogbuch. Seiner Schwester und ihm geht es gut im Heim. Trotzdem schafft er es nicht, mit den andern Kindern und Jugendlichen Freundschaft zu schliessen und wie sie in die Schule zu gehen. Trina und die Erwachsenen im Heim sprechen ihm Mut zu. Aber es geht einfach nicht.
Da taucht Hope auf, weit gereist und überhaupt nicht so, wie er es sich vorgestellt hat. Wegen eines Missgeschicks wird er in einem Schulzimmer eingeschlossen und kann sich nicht bei Ramsi und Dana melden. Die beiden vermuten zwar, dass er da ist – es geht auch alles drunter und drüber! – aber wissen tun sie es erst, als er ins Blogbuch schreibt. Schreibt, wie er noch nie zuvor geschrieben hat – fehlerlos. Denn: Die Lehrerin entdeckt seine Texte und korrigiert sie, ohne dabei auf den Inhalt zu achten.
Dann taucht auch Fion-A im Heim auf, den Hope wegen der gefährlichen Reise eigentlich zurückgelassen hat. Die Folge: Ein Grossaufgebot an Polizei und Krankenwagen. Ein Krokodil in einem Kinderheim – damit ist ja wirklich nicht zu Spassen! Beim ganzen Such- und Rettungsdurcheinander gelingt es Hope, sich aus dem Schulzimmergefängnis zu befreien und sich selbst und auch Fion-A aus der Gefahrenzone zu bringen. Ramsi zieht den Hauswart ins Vertrauen und gemeinsam verstecken sie Fino-A und Hope fürs Erste in der Waschküche.
Und dann? Trina findet keine Ruhe, zu sehr sorgt sie sich um Hope, Fion-A, Ramsi und Dana. Und Ramsi und Dana haben Angst, dass jemand Fion-A entdecken und einsperren könnte. Bis sie ganz in der Nähe endlich ein Versteck finden.
Mit Hope und Fion-A in Sicherheit, mit Trina auf einem der Weltmeere und mit dem Hausmeister als Verbündeter gelingt es Ramsi endlich, in die Schule zu gehen. Seine Lehrerin freut sich ausserordentlich darüber. Allerdings fragt sie sich auch, wieso Ramsi es gerade jetzt geschafft hat, diesen Schritt zu tun, und forscht nach. Dabei stösst sie aufs Blogbuch und liest es erstmals von vorne und erstmals ohne beim Lesen auf Fehler zu achten. Das verändert ihr Leben aufs Mal und von Grund auf. Plötzlich hat sie Lust darauf, Neues zu wagen.
Endlich also wieder Ruhe auf Trinas Frachtschiff, könnte man meinen. Aber der Schein trügt. Oft hockt nun Trina auf dem Arm der Seenotretterin, die den Einsatz damals geleitet hat, auf dem allerobersten Schiffsdeck. Zusammen suchen sie das Meer ab. Suchen und suchen. Nur die Kapitänin und ihr Matrose wissen, was sie finden wollen. Und natürlich die Blogbuchleserinnen und Blogbuchleser. Aber das gehört nun wirklich nicht in eine Zusammenfassung.